Der Flug

26.01.2019

Es war Samstag 4:00 Uhr in der früh als ich mich, zusammen mit meiner Mutter, auf den Weg zum Flughafen machte. Das letzte mal aus meinem Zimmer gehen, das letzte mal die Tür zusperren für 5 Monate und ich wusste absolut nicht was auf mich zukommt. Ich war ziehmlich nervös und auch wenn man es mir vielleicht nicht angesehen hat, (OK wahrscheinlich hat man es mir angesehen) ich hatte ein bisschen Angst.

Um ca. 5:00 kamen wir am Flughafen in Wien Schwechat an und checkten mein Gepäck ein. Mein Koffer war 2 Kilo zu schwer! Deshalb musste ich alles ein bisschen umpacken und ich musste einen Pulli in Wien lassen. Mein Handgepäck wa jetzt viel zu schwer aber die Stewardess hat das nicht interessiert. Somit war ich mein Gepäck los! Dannach war die erste Herrausvorderung gemeistert und wir gingen Frühstücken. Ich hatte absolut keinen Hunger aber meiner Mutter zuliebe aß ich sogar ein Müsli.

Und dann, kurz nachdem das Gate auf dem mein Fugzeug nach Frankfurt weggfliegen sollte bekanntgegeben wurde, war der Moment an dem ich mich von meiner Muter verabschieden muste gekommen. Meine Mutter ist absolut kein Emotionaler Mensch doch, da hab auch ich ihr angsehen das es nicht so leicht für sie war.

Ich ging Richtung Security und erst da wurde mir das erstemal bewusst das ich am Weg in ein fremdes Land zu einer komplett fremden Familie war und das ich meine Freunde und meine Familie jetzt für 5 Monate nicht sehen werde.

Doch ich habe in keiner Sekunde daran gedacht einen Rückzieher zu machen, zu groß war die Neugierde auf das halbe Jahr welches nun vor mir liegt.

Durch den Securitycheck kam ich ohne probleme und auch mein Gate fand ich sehr schnell. Mein Flugzeug hatte keine Verspätung und ich hatte einen Platz in der ersten Reihe, was gut war weil ich nur eine Stunde Zeit hatte um meinen Anschlussflug in Frankfurt zu erwischen. Also blieb mir nichts anderes mehr übrig als zu warten.

Dann endlich das Boarding begann doch es kam eine Durchsage das das Flugzeug heute Ausgebucht sei und man kleine Hangepäckkoffer bitte abgeben solle wenn man mehr als ein Gepäckstück hatte. Ich hatte sofort panik, denn ich hatte keine Zeit um in Frankfurt auf meinen Koffer zu warten und ich hatte meine Computertasche zusätzlich zu meinem Koffer. Deshalb fing ich an irgendwie zu versuchen meine Computertasche in meinen Koffer zu stopfen. Allerdingswar das garnicht so einfach da ich ja jetzt eine zusätzliche Jacke aus meinem Koffer in meinem Hangepäck hatte. Schlussendlich stieg ich mit einem viel zu schweren Handgepäckskoffer und drei Jacken in der Hand ins Flugzeug ein.

Im Flugzeug saß ich in der esten Reihe in der Mitte zwischen zwei älteren Männern. Der eine, ein richtiger Österreicher der mir während des Flugs sein halbes Leben erzählte, der andere ein Inder der sich in gebrochnem Englisch versuchte mit mir zu unterhalten und ich wollte eigendlich nur meine Ruhe haben und mich Phsychisch auf die kommende Zeit vorbereiten.

Dann nach einer Stunde Flugzeit kamen wir in Frankfurt an. Ich versuchte so schnell wie möglich aus dem Flugzeug zu kommen und realisierte dann, das mein nächstes Gate am anderen Ende des Flughafens war. Und so rannte ich mit meinem Koffer und drei Jacken in der Hand los Richtung Gate. Ich musste durch die Passkontrolle, da ich nicht innerhalb der EU bleiben würde, so zeigte ich meinen Reisepass her aber das reichte nicht. Der Polizist wollte auch noch die Bescheinigung meiner Eltern, dass ich alleine reisen darf. Diese war in meinem Koffer. So begann ich dort am Boden meinen halben Koffer auszupacken. Doch letztendlich fand ich alle Unteragen und gab sie ihm. Der Beamte war richtig unfreundlich und ließ sich extrem viel Zeit, was mich in dem Moment unfasssbar stresste.

Doch ich kam rechzeitig am Gate an und traf Mara eine ander Austauschschülerin, die mit International Expirience nach Kanada flog. Wir verstanden uns auf anhieb super gut und langsam wurde auch meine Nervosität ein bisschen weniger.

Es war zwanzig Minuten vor Boarding und sie fingen langsam an die Flugtickets und Hangepäckesstücke zu kontrollieren. Dabei wurde Mara in die Businessclasse upgeradet. Ja ich war extrem neidisch. Doch kurz drauf fing das richtige Boarding an und so hatte ich garnicht wirklich Zeit darüber nachzudenken.

So boardeten wir und ich stieg ins Flugzeug ein und fand meinen Platz. Diesmal hatte ich einen Fensterplatz.

10 Stunden vergingen und wir landeten in Vancouver.

Doch wie das Einreisen in Vancouver, mein letzter Flug nach Nanaimo und das erstemal meine Gastfamilie zu treffen so was das schreib ich in einem anderen Beitrag.

Ich hoffe dieser Beitrag hat euch gefallen!!

Eure Ines :))

PS.: Bitte achtet nicht auf die Rechtschreibung ;))

Ein Kommentar zu „Der Flug

  1. Es ist spannend und interessant deinen Beitrag mitzulesen und zu verfolgen, wie du den ersten Tag einer aufregenden Reise offen empfängst und uns teilhaben lässt. Ich freue mich schon mehr von dir zu lesen.

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